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Kerala, Indien

Ein Grund für die Attraktivität Keralas als touristisches Ziel liegt in der landschaftlichen Schönheit. Besonders die Lagunen, Seen und Kanäle der Backwaters erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Periyar-Nationalpark in den Westghats zählt zu den meistbesuchten Naturschutzgebieten Indiens. Auch der Eravikulam-Nationalpark oder die landschaftlich schön gelegenen Bergorte Munnar und Ponmudi lohnen einen Besuch

Kerala at it’s best

Backwaters, Kerala/Indien

Die Backwaters sind heute auf Grund der hohen Bevölkerungsdichte ein stark vom Menschen geprägtes Ökosystem. Die ursprüngliche Vegetation der Feuchtwälder und Mangroven musste vor allem Kokos- und Kautschukplantagen weichen. In einigen Gegenden, wie in der fruchtbaren Kuttanad-Niederung, wird auch Reis angebaut. Reis gedeiht nur in Süßwasser. Daher wurden Absperrungen gebaut, zum Beispiel nahe Kumarakom und Kayankulam. Sie verhindern, dass das Salzwasser sich mit dem Süßwasser vermischen kann. Das Süßwasser wird intensiv zur Bewässerung genutzt.

Berühmt ist Alappuzha besonders für das alljährlich im August stattfindende Schlangenbootrennen um den Nehru Cup, das dem hinduistischen Onam-Fest vorausgeht. Dabei wetteifern zahlreiche Chundan – lange, schmale und kunstvoll verzierte Boote mit bis zu 120 Ruderern – um den Sieg.

Boat haus am Alleppey

Die Backwaters umfassen 29 größere Seen und Lagunen, 44 Flüsse sowie insgesamt rund 1500 Kilometer teils natürliche, teils künstlich angelegte Kanäle

Eravikulam National Park, Kerala/Indien

Der Eravikulam National Park liegt in den Höhenzügen der südlichen Westghats unweit des Städtchens Munnar, das für seinen Tee bekannt ist. Das einstige Jagdrevier der Briten wurde 1975 zum Wildreservat erklärt und erhielt 3 Jahre später den Status eines Nationalparks. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Montate September und Oktober. Während dieser Zeit ist die gesamte Landschaft grün und mit blühenden Pflanzen übersäht. Berühmt ist der Park für seinen großen Bestand an Nilgiri Tahr, einer Art Bergziege, die im Süden Indiens vorkommt.

Die Kardamomberge (englisch Cardamom Hills) sind ein Gebirgszug im Süden Indiens. Er liegt an der Grenze der Bundesstaaten Kerala und Tamil Nadu und ist Teil der Westghats, die am Rand des Dekkan-Plateaus verlaufen. Der Name stammt von den Kardamomplantagen in den kühleren Bergen, wo auch Pfeffer und Kaffee angebaut wird. Die höchste Erhebung in den Kardamombergen ist der Anamudi mit einer Höhe von 2.695 m, der auch die höchste Erhebung in Südindien bildet.

Nilgiri Tahr Jung

Nilgiri-Tahre sind vorwiegend dämmerungsaktiv. Am frühen Morgen und am späten Nachmittag und Abend begeben sie sich auf Nahrungssuche, in der Mittagshitze ruhen sie im Schatten von Felsen. Sie sind geschickte Kletterer, die sich in ihrem zerklüfteten Lebensraum sicher fortbewegen. Diese Tiere sind Pflanzenfresser, die sich vorwiegend von Gräsern und Kräutern ernähren.